„Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend.“
Zweimal das Frühlingsmenü in drei Gängen, jeweils Skrei statt Lachs.
Bei Gruppen ist die Vorauswahl ohnehin üblich. Spannend ist der ganz normale Abend. Deshalb haben wir sie in unserem eigenen Restaurant im À-la-carte-Betrieb getestet: Die Gäste bekamen die Karte vorab und schickten ihre Wahl zurück. Es hat funktioniert. Hier steht, was zurückkam, wörtlich und ohne die Namen der Gäste.
Zu zweitgenauso wie zu fünft oder als ganze Firma.
À la carteoder Menü, jede Person wählt für sich.
Vorherstatt am Tisch: Wünsche und Unverträglichkeiten kamen mit der Wahl.
Die meisten Antworten kamen in zwei, drei Zeilen. Oft mit einem eigenen Wunsch, manchmal mit einer Frage, fast immer mit Vorfreude.
„Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend.“
Zweimal das Frühlingsmenü in drei Gängen, jeweils Skrei statt Lachs.
„Hallo Herr Hoffmann, … Wenn es möglich wäre würden wir gerne vorab einen gemischten Salat nehmen.“
À la carte: zweimal Zwiebelrostbraten, zwei verschiedene Desserts, dazu ein Wunsch.
„Guten Morgen Herr Hoffmann, … Wir haben uns die neue Karte angeschaut und würden gerne unsere Speisenauswahl auf Folgendes abändern.“
Eine Person à la carte, eine das Frühlingsmenü. Geändert vor dem Abend, nicht am Tisch.
„Hallo Herr Hoffmann, … Ist es so möglich, verschiedene Speisen untereinander zu kombinieren?“
Ein Menü ohne Lachs und Kaviar, daneben Sauerbraten mit Dessert.
„Guten Tag Herr Hoffmann, vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir freuen uns auf die Tischreservierung heute Abend und wir wählen gerne unser Menü.“
Zwei verschiedene Hauptgänge und Desserts. Eine Unverträglichkeit kam gleich mit, die Alternative stand vorher fest.
„Hallo Herr Hoffmann, … Benötigen sie weitere Informationen?“
Zweimal das Menü in vier Gängen, einen Tag vorher.
„Guten Abend Herr Hoffmann, … Eine Vorabauswahl ist für uns als Gäste zwar eher ungewohnt … Ihre Gründe wie bessere Planbarkeit und der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln können wir nachvollziehen. Wir lassen uns daher mal auf dieses Vorgehen ein.“
Vier Personen, à la carte, ein Menü ausdrücklich nicht gewünscht. Als sich der Tisch kurzfristig verkleinerte, kam die Nachricht von selbst: „Ein vegetarisches Gericht fällt aus.“ Die Küche wusste es, bevor sie es gekocht hätte.
„Hallo Herr Hoffmann, … Wir sind davon ausgegangen, dass man die Komponenten der einzelnen Menüs mischen kann. Ich habe die Auswahl nach Esser aufgelistet.“
Jede Person vier eigene Gänge, darunter Wünsche wie „ohne Kompott“.
„Mein Sohn, der 5 Jahre ist …, wird, wenn möglich, eine Portion Butterspätzle ohne Sauce essen.“
Zweimal Zwiebelrostbraten und das Kinderessen, zwei Tage vorher.
„Sehr geehrter Herr Hoffmann, … Sofern es möglich ist eine weitere Person zu ergänzen, wäre es noch 1x das Menü … mit der Brezelschnitte.“
Die vierte Person kam mit ihrer Wahl gleich dazu.
„Hallo Herr Hoffmann, … Schade, dass es das ‚Käsefondue‘ als Vorspeise nicht mehr gibt. Das war fantastisch!“
Ein Tisch, der die alte Karte kannte, wählte die neue vorab: vier Vorspeisen, zwei Rostbraten, einen Sauerbraten.
Wieder daGäste, die uns schon kannten, wählten genauso vorab.
„Lieber Herr Hoffmann, … Können die Kollegen à la carte essen oder sollen wir eine Vorauswahl treffen?“
„Hallo Herr Hoffmann, … Gibt es hierbei eine Vorauswahl bzw. Karte?“
Vier Wochen vorher stand jede Wahl fest.
„Sehr geehrter Herr Hoffmann, … Eine Vorauswahl sollte ausreichen.“
Statt eines festen Menüs wählte jeder selbst.
„Was er neu umsetzen möchte, und wofür wir auch brennen, ist eine planbare Küche.“
Vorher wählen heißt nicht weniger Genuss. Vier Stimmen aus den Google-Bewertungen:




Originale Google-Bewertungen, alle mit fünf Sternen, Ausschnitte im Wortlaut (ohne Name und Datum).
Nicht jeder war sofort begeistert. Einzelne Tische haben wegen der Vorauswahl abgesagt. Und ein Achtertisch hat zwar gewählt, uns aber einen klaren Hinweis mitgegeben:
„Zum einen wäre es schön wenn die Info bezüglich Vorabauswahl bereits auf dem Reservierungsportal erwähnt würde.“
Genau so haben wir PLANBAR gebaut. Der Gast sieht die Karte beim Reservieren und wählt im selben Schritt, nicht erst per E-Mail am Vortag. Und wer lieber spontan bestellt, bekommt trotzdem einen Tisch: Wie viele Tische vorab wählen, stellst du selbst ein.
Sondern wie leicht du es ihnen machst. Im Test liefen Karte und Wahl noch über E-Mail. Mit PLANBAR wählt jeder Gast direkt beim Reservieren, und deine Küche sieht es sofort.
Zitate aus E-Mails an unser Restaurant und aus öffentlichen Google-Bewertungen. Namen der Gäste und Kontaktdaten sind entfernt, Auslassungen mit … gekennzeichnet, sonst unverändert.